Neben
den Plätzen im Wohnheim verfügt das Haus Jona über fünf Außenwohngruppen
in Sondershausen und Ebeleben. Die Klienten bewohnen Einzelzimmer und versorgen
sich innerhalb der Wohngruppe weitgehend selbständig. Für die Klienten, die
aus dem Wohnheim in die AWG wechseln, stellt diese Wohnform in der Regel einen
Zwischenschritt zum Betreuten Wohnen oder zur eigenen Wohnung dar - der Betreuungsumfang
in der AWG ist geringer als im Wohnheim aber höher als im Betreuten Wohnen.
Die Betreuung in der AWG hat andere Schwerpunkte als im Wohnheim: hier geht
es um die Erprobung und Erweiterung der lebenspraktischen und sozialen Kompetenzen
unter weitgehend alltagsähnlichen Bedingungen, soziales Training und um verstärkte
Außenorientierung. Alle Klienten gehen einer Arbeit oder Beschäftigung nach
- im Arbeitstraining in Praktikumsbetrieben, in einer WfbM oder in Maßnahmen
des Arbeitsamtes. Die Freizeit wird aktiv gestaltet: die Bewohner gehen regelmäßig
schwimmen und kegeln, planen Wanderungen und Ausflüge und fahren einmal im
Jahr in einen gemeinsamen Urlaub. Auch in der AWG ist die Aufenthaltsdauer
abhängig vom Hilfebedarf individuell verschieden.